Achterhoeksche Unieke – Einzigartige Games in den Niederlanden

Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Behindertensport fand zum ersten Mal die Achterhoekschen Unieke in Aalten, nahe Bocholt, statt. Ziel der Achterhoekse Unique Games ist es, Sportler mit geistiger und / oder körperlicher Behinderung von Jung bis Alt für das abwechslungsreiche Sport- und Bewegungsangebot im Achterhoek und dem Grenzraum zu sensibilisieren. Mitmachen, sich treffen und Spaß haben sind die wichtigsten Säulen dieses einzigartigen Events!

Mehr als 200 Athleten mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung nahmen am Beachvolleyball, Boccia (eine Art Boulespiel), Leichtathletik, Radfahren und natürlich Fußball teil. Die Anlage beim Sportpark Aalten Süd bot hervorragende Rahmenbedingungen. Diese Veranstaltung ist eine direkte Folge der erfolgreichen Special Olympics Achterhoek im letzten Jahr. Danach haben wir gesagt: „Wir werden dies jedes Jahr auf regionaler Ebene tun „, sagt Pascal Kamperman, Programmmanager von Achterhoek in Beweging.

Achterhoek in Bewegung ist Partner der Europäischen Akademie des Sports, so dass bei diesem Sportfest auch deutsche Teams von der Lebenshilfe Bocholt e.V. beim Fußballturnier und Dartspielen mitmachen konnten. Weitere gemeinsame grenzüberschreitende Events wie Walking Football sind bereits in Vorbereitung.

Europawoche in Bocholt: „Europa – gemeinsam – (er)leben“

Unter dem Motto „Europa – gemeinsam – (er)leben“ veranstalteten am 15.5.2019 die Europäische Akademie des Sports, das Berufskolleg Bocholt-West und das Graafschap College Doetinchem ein grenzüberschreitendes Team-Event im Rahmen der Europawoche 2019 in NRW.

Mit der Maßnahme wurde ein Beitrag zur Bedeutung der europäischen Grundwerte wie Respekt, Toleranz und Vielfalt geleistet. 15 Teams aus den unterschiedlichsten Bildungsgängen mussten jeweils eine Strecke von ca. 5 km laufen und dabei an acht Stationen ihre Geschicklichkeit, Koordinations- und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Die Stationen wurden im Vorfeld gemeinsam von Schülerinnen und Schülern des Berufskolleg Bocholt-West und des Graafschap College erarbeitet. Bei den Stationen stand nicht die sportliche Stärke des einzelnen im Vordergrund, nur ein gutes Team konnte die geforderten Aufgaben erfolgreich lösen.

Neben dem Bewegen eines Traktoreifens über 100 m, Huckepack durch Autoreifen hüpfen, ein Spinnennetz überwinden, einen Reifen durch das gesamte Team winden, eine „Lava-Landschaft“ überspringen, einen Anhänger über die Satdionrunde ziehen, eine Schlucht bewältigen und als Raupe durch ein Netz krabbeln. Es war für alle Gruppen etwas dabei.
Ein Team musste aus mindestens 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus einer Klasse/einem Kurs bestehen.
Als schnellstes Team siegten die Freizeitsportleiter Jahrgangsstufe 12 des Berufskollegs Bocholt-West, die gemeinsam in die Boulderhalle Bocholt eingeladen werden.
Da es bei diesem Event nicht nur am den Sieg ging, wurden die restlichen Preise ausgelost. So können sich die Gestaltungstechnischen Assistenten des BK Bocholt-West und ein Oberstufensportkurs des St. Georgs Gymnasiums über einen Vormittag im Kinodrom Bocholt freuen.

Die Veranstaltung wurde durch das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein Westfalen prämiert.

13. Sächsische Gesundheitsakademie begrüßt Delegation aus Prag

Potsdamer Europafest 2019: Auszubildende stellen Projekte vor

Grenzübergreifender wissenschaftlicher Austausch für mehr Bewegung, Sport und Gesundheit

Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Austausches für mehr Bewegung und für einen aktiven Lebensstil trafen sich Vertreter der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), der Hogeschool Arnheim en Nijmegen, des Willibald Gebhardt Instituts Münster und der Europäischen Akademie des Sports im Europahaus Bocholt.

Das Treffen behandelte Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Kontext von Wissenschaft und Praxis. Hierbei diente das Treffen auch als Vorarbeit auf das grenzüberschreitende Symposium Sport, Bewegung und Gesundheit am 19. Juni im Europahaus Bocholt. Es ist Teil der landesweiten Initiative „Europa bei uns zu Hause“, für das die eads vom Land prämiert wurde.

Die Sitzungsteilnehmer verständigten sich darauf, die Zusammenarbeit an konkreten Themen zu intensivieren. So wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kinderbereich auf der Grundlage der niederländischen „integrated kind centren“ angestrebt; auf der Ebene der Verhaltensänderung für mehr Bewegung könnten in Kindergärten praktische Interventionen auf der Grundlage der Analyse motorischer Bewegungsfähigkeiten erfolgen.

Dazu könnte im Bereich der Qualifizierung ein grenzüberschreitendes Weiterbildungsmodul mit den Schwerpunkt „Motorische Basisfähigkeiten bei Kindern“ für Kindergärtnerinnen entwickelt und umgesetzt werden. Auch externe Fachkräfte können hierbei unterstützend tätig werden. Die Kommunen im Grenzraum könnten die Maßnahmen als Programm gegen Obesitas und für einen aktiven Lebensstil in einem Interreg-Förderprogramm aufgreifen und flächendeckend umsetzen. Die eads wird dies im Rahmen der neuen Fördermöglichkeiten verfolgen und begleiten.

Das Wichtigste: Nie aufgeben

Wenn mehr als 200 Mädchen und Jungen gemeinsam auf ihre Startrunde des Trierer Moselstadions gehen, kann man nur begeistert sein. Auch Triers für die Jugend zuständige Bürgermeisterin Elvira Garbes stand am gestrigen Dienstag staunend am Streckenrand der 15. SWT-Schullaufmeisterschaften: „Ich bin begeistert von der Stimmung. Ich finde es eine ganz tolle Sache, wenn man sieht, wie viele Kinder hier mobilisiert worden sind. Hier läuft die Zukunft von Trier.“

Rekordverdächtig legten sich die Kinder auf der 1,5 Kilometer langen Strecke über das Moselstadiongelände (nur der Jahrgang 2011 lief 1000 Meter) ins Zeug. Das Wichtigste: Nie aufgeben! Bei den Neunjährigen beispielsweise lieferten sich einige Jungs einen spannenden Kampf um den Sieg. „Ich war eine ganze Zeitlang vorne. Dann hat er mich überholt, dann ich ihn wieder“, erzählt Moritz Koster von der Grundschule Mertesdorf-Kasel. Leo Hermes, mit dem er sich duellierte, gab aber nicht auf. „Als er mich überholt hat, habe ich gedacht, schaffe ich es noch? Ich habe es dann einfach probiert“, berichtet der Schüler der Grundschule Egbert, dass seine Beharrlichkeit ihn zum Sieg brachte.

Beharrlich und ausdauernd hat Marc Kowalinski als Organisationsleiter die Schullaufmeisterschaften zu einem festen Termin in vielen Schulkalendern gemacht. Das zeigen die hohen Teilnehmerzahlen trotz des Termins kurz nach den Osterferien und entsprechend kurzer Vorbereitungszeit an den Schulen. „Großer Dank an alle Lehrer und alle Unterstützer“, sagt Kowalinski ganz bescheiden. Der 40-Jährige betont, dass es ohne die vielen freiwilligen Helfer wie Jens Nagel vom Team getFit, Starter Heinrich Steinbach, Online-Spezialist Marco Fusaro, Moderator Bernd Kneer und die Ehrenamtlichen vom Verein Silvesterlauf Trier, aber auch dem Engagement von Sportamt und Sport­akademie nicht funktionieren würde. Rund 30 Schüler der Trierer Gymnasien AMG und FWG, viele aus den Sport-Leistungskursen, schultern den Hauptteil der Arbeit beim Erfassen von Einlaufreihenfolge und Zeiten sowie bei der Siegerehrung.

„Wir verteilen die Kärtchen von Platz eins bis Platz sechs an die entsprechenden Läufer“, erklärt Lea Weber, wie die Siegerehrungen kurz nach jedem der 13 Rennen möglich ist. Ihre AMG-Schulkameradinnen Saskia Kirsch und Svenja Mohr notieren die Namen und schreiben die Urkunden. So können Garbes oder andere Ehrengäste wie der Sportakademie-Vorsitzende Georg Bernading zeitnah Urkunden und Ehrenpreise verteilen.

„Wenn Mädchen und Jungen zusammen laufen, kann es schon ganz schön stressig werden“, erzählt Kirsch. Nicht nur die Läufer kommen bei den Schullaufmeisterschaften zuweilen ins Schwitzen. Apropos Schwitzen: Die kühle Witterung beschert dem DRK-Stadtverband Trier einen ruhigen Tag. Die Sanitäter haben weniger zu tun als bei Hitze, sagt Einsatzleiter Laurent Lampach zufrieden

Ankündigung: Grenzüberschreitender Team-Run

Am 15.05.2019 findet rund um die Sportanlage von „TUB Bocholt“ ein Team-Lauf Wettbewerb statt. Unter dem Motto „Mit Sportkultur den Wandel in Europa leben“ veranstalten die Europäische Akademie des Sports, das Berufskolleg Bocholt-West und das Graafschap College Doetinchem ein grenzüberschreitendes Team-Event. Mit der Maßnahme wollen wir einen Beitrag zur Bedeutung der europäischen Grundwerte wie Respekt, Toleranz und Vielfalt leisten und damit das gegenseitige Verständnis und den Teamgedanken in wirklich allen Schulklassen zu stärken.
Mobbing und Ausgrenzung und fremdenfeindliche Gedanken sind leider viel zu oft auch im Klassenraum zu finden. Die Stärkung der Klassengemeinschaft kann auf vielen Wegen gelingen, gemeinsames Sporttreiben ist unser Ansatz. Jede Klasse muss gemeinsam eine Strecke von ca. 5 km laufen und dabei an neun Stationen ihre Geschicklichkeit, Koordinations- und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Die Stationen sind im Vorfeld gemeinsam von Schülerinnen und Schülern des Berufskolleg Bocholt-West und des Graafschap College erarbeitet worden. Bei den Stationen steht nicht die sportliche Stärke des einzelnen im Vordergrund, nur ein gutes Team kann die geforderten Aufgaben erfolgreich lösen.

WWU Münster lädt in Europawoche zu Vortragsreihe

Jedes Jahr veranstaltet das Land NRW rund um den 9. Mai, dem Europatag der Europäischen Union, eine Europawoche. Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden u.a. sollen zur Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union anregen. Die Europawoche 2019 steht im Zeichen der Europawahl unter dem Motto
„Europa: Gemeinsame Werte, gemeinsame Zukunft“.

Auch das Willibald Gebhardt Institut, gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der WWU Münster, beteiligt sich in diesem Jahr an der Europawoche. Unter Federführung des WGI-Vizepräsidenten Prof Dr. Dr. h.c. Roland Naul werden zwei Veranstaltungen angeboten.

• Am 6. Mai findet eine europapolitische Podiumsdiskussion im Schloss statt: FLYER
• Am 7. Mai wird ein Workshop für Studierende am IfS angeboten: FLYER

Zusammen stark: Deutsch-polnische Kooperation im Behindertensport

Der Sport- und Rehabilitationsverein START aus dem polnischen Zielona Góra (Lebuser Land) arbeitet in Zukunft eng mit dem Behinderten-Sportverband Brandenburg e. V. (BSB) zusammen. Das Internationale Kuratorium der Europäischen Sportakademie (ESAB) unterstützt die neue Partnerschaft seit 2018.

Am Sitz von START in Zielona Góra wurden BSB-Präsident Hans Jörg Michels, Vizepräsidentin Dr. Martina Münch, der paralympische Beauftragte Ralf Paulo und Geschäftsführerin Anke Reimann sowie ESAB-Geschäftsführer Manfred Wothe von Präsidentin Danuta Tarnawską herzlich empfangen.

Den Gästen aus Brandenburg wurden die Aktivitäten des polnischen Clubs für Sportler mit Behinderung und die sportlichen Erfolge vorgestellt. Dabei wurden auch Schwerpunktsportarten beider Regionen gefunden, in denen gemeinsame Sportveranstaltungen stattfinden werden. Geplant ist eine Teilnahme der Schwimmer des Para-Team Brandenburg an der polnischen Meisterschaft vom 14. bis 16. Juni 2019 in Drzonkow, einem Stadtteil von Zielona Góra. Das Sport und Erholungszentrum in Drzonkow, welches für Modernen Fünfkampf errichtet wurde, ist mittlerweile barrierefrei umgebaut und steht somit auch allen Sportlern mit Behinderung für Trainings- und Wettkampfmaßnahmen zur Verfügung.

Die polnische Behindertensportler werden zu den Nordost Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen Anfang Mai, welche gemeinsam mit dem Berliner Behindertensportverband in Berlin ausgerichtet werden, sowie in der Para Leichtathletik Anfang August nach Kienbaum eingeladen. Außerdem sind gemeinsame Trainingslager vor allem im Para Kanu, Para Schwimmen, der Para Leichtathletik und dem Para Sportschießen geplant.

Zum Abschluss des Rundgangs über das Sport und Erholungszentrum in Drzonków wurden die Gäste mit einem kleinen Wettbewerb im Luftgewehrschießen überrascht. Beide Sportorganisationen für Menschen mit Behinderung hoffen, dass die konstruktiven Gespräche viele Vorteile in der Zukunft für die behinderten Athleten bringen werden.

Neuer Vorsitzender und viele Projekte: ESAB Kuratorium kommt in Polen zusammen

Książ / Potsdam, 08.04.2019

Einmal im Jahr tagt das Internationale Kuratorium der Europäischen Sportakademie. Gemeinsam diskutieren die Kuratoriumsmitglieder über neue Ideen, blicken auf das vergangene Jahr zurück und sprechen über zukünftige Projekte.

Ein neuer Vorsitzender, vier neue Kuratoren und drei Kooperationsvereinbarungen für das kommende Jahr: Die Kuratoriumssitzung 2019 im niederschlesischen Schloss Książ war eine wichtige Weichenstellung für die Arbeit des Internationalen Kuratoriums. Zur Eröffnung würdigte Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg, in seinem Grußwort die Arbeit und die Erfolge des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf die zweitätige Sitzung.

Brandenburgs Stellvertretender Ministerpräsident übernimmt Vorsitz

Die Berufung von Christian Görke, dem Stellvertretenden Ministerpräsident des Landes Brandenburg, zum neuen Vorsitzenden, stand im Mittelpunkt der traditionellen Jahresversammlung. Der dem Sport verbundene Minister freut sich auf die neue Aufgabe, einen wichtigen Beitrag zur Förderung des europäischen Gedankens und zum Erfahrungsaustausch der nationalen wie internationalen Partner auf den verschiedenen Ebenen des Sports beizutragen.

Neue Kuratoren berufen

Nach den Kommunalwahlen in Polen haben die Partnerregionen neue Vertreter benannt, die vom Kuratorium berufen wurden: Für die Wojewodschaft Dolnośląskie (Niederschlesien) Vizemarschall Michał Bobowiec und Wojciech Biliński (Direktor d. Departments für Regionalentwicklung und Arbeit); für die Wojewodschaft Lubuskie (Lebuser Land) Vizemarschall Łukasz Porycki und für die Wojewodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) Vizemarschall Stanisław Wziątek.

ESAB unterzeichnet Vereinbarungen

Neben dem Austausch zwischen den Kuratorinnen und Kuratoren stand die Unterzeichnung der Kooperationsprogramme für das Jahr 2019 auf der Tagesordnung. Mit den Sportföderationen der Wojewodschaften Niederschlesien, Westpommern und Lebuser Land wurden insgesamt 42 deutsch-polnische Aktivitäten geplant und vereinbart. Dabei handelt es sich um Wettbewerbe wie den Cross-Duathlon, gemeinsame EU-Projekte oder auch den Austausch von Schülern bzw. Studenten.

Der Rückblick auf diese Maßnahmen erfolgt dann 2020 im Lebuser Land, wenn das Kuratorium wieder zusammen trifft.

Das ESAB-Kuratorium setzt sich aus Vertretern der polnischen Wojewodschaften Lubuskie, Zachodniopomorskie und Dolnoslaskie, der südschwedischen Provinz Skane sowie des Landessportbundes Brandenburg und seiner Europäischen Sportakademie Land Brandenburg zusammen. Es wurde im Juni 2005 in Potsdam gegründet.

Die Schwerpunkte des Kuratoriums liegen in der Koordinierung der Zusammenarbeit der Partnerregionen im Grenzraum und Umsetzung der EU-Förderperiode 2014-2020 im Bereich des Sportes, der Gesundheit und der Bildung.

Das Kuratorium der ESAB versucht, den Sport als ein Bindeglied zwischen den Nationen auf dem Weg des europäischen Einigungsprozesses zu etablieren und durch vielfältige Aktivitäten ein gemeinsames Europa mitzugestalten.