ESAB trifft starke Partner in Westpommern

Stettin, 27.02.2020

In der Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Westpommern haben die ESAB Geschäftsführerin Cornelia Christiansen und Marta Tuliszka, verantwortlich für die internationalen Kooperationen und das Europäische Netzwerk des Akademien des Sports (ENdAS), einen Gesprächsmarathon zurückgelegt: Mit gleich drei Organisationen standen Gespräche über zukünftige Projekte und neue Ideen auf dem Programm.

Ein erstes Kennenlernen und der Austausch über Projektpotentiale standen im Fokus bei einem Arbeitsgespräche mit der Dekanin der Fakultät für Körperkultur und Gesundheitsförderung der Universität Stettin. Dabei identifizierte Dr. Marta Stępień-Słodkowska nach der Vorstellung der ESAB Fachhochschule für Sport und Management schnell grundlegende wissenschaftliche Forschungsfelder für einen lohnenden Austausch. Schließlich sind beide Hochschulen auf den Gebieten Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung sowie Sportdiagnostik aktiv. Und auch die Mitarbeit im internationalen Engagement des ENdAS, das erst das Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien aufgenommen hat, reizt die polnische Wissenschaftlerin.

Seit nunmehr einem Jahr ist die Westpommersche Sportföderation ZFS Mitglied im ENdAS. Nachdem zuletzt die Zusammenarbeit erste konkrete Aktivitäten auf den Weg gebracht, folgte nun die Abstimmung mit ZFS-Präsidenten Sławomir Strąkowski zur ersten Netzwerktagung in Stettin, die im April in der Oderstadt stattfinden wird. Nach der Präsentation über die gemeinsam realisierten Maßnahmen 2019 diskutierten die Partner über Vorschläge zu länderübergreifenden Aktivitäten im neuen Jahr.

Zum Abschluss standen dann bei einer Zusammenkunft mit dem Vizemarschall der Woiwodschaft Westpommern, Stanisław Wziąte, nicht mehr nur Aktivitäten und Projekte auf der Tagesordnung, sondern der Schwerpunkt lag auf den organisatorischen Rahmenbedingungen: Mit seiner Bereitschaft, zusammen mit Krzysztof Wika, die Arbeit der Sportföderation, der Universität Stettin und der Netzwerkpartner zu koordinieren, hat die ESAB einen weiteren starken Förderer an ihrer Seite. Auf Interesse stieß auch die Organisation der jährlichen Sitzung des ESAB Kuratoriums in der angrenzenden Woiwodschaft Lebus. Damit die Zusammenarbeit zwischen Europäischer Sportakademie, ENdAS und den westpommerschen Institutionen in Zukunft an Fahrt aufnehmen wird, unterzeichneten ZFS und die Fakultät für Körperkultur einen Letter of Intent, der auch deutsch-polnische Aktivitäten aufgriff.

Berufsausbildung international: ESAB im Gespräch mit europäischen Berufsschulen

Potsdam, 18.02.2020

In der brandenburgischen Landeshauptstadt hat die Europäische Sportakademie (ESAB) mit Peter Strikwerda, Koordinator für internationale Beziehungen am niederländischen MBO College Hilversum, die Gespräche über ein gemeinsames ERASMUS+ Projekt fortgesetzt – und konkretisiert: Zusammen mit der ESAB Geschäftsführerin Cornelia Christiansen, den Schulleiterinnen der Beruflichen Schulen in Potsdam und Lindow (Mark) sowie Marta Tuliszka, verantwortlich für die internationale Bildungsarbeit, wurde ein grober Fahrplan zur Projektbeantragung aufgestellt und erste inhaltliche Schwerpunkte festgehalten. Als Lead-Partner wird das ROC van Amsterdam MBO College Hilversum, in enger Abstimmung mit den weiteren europäischen Partnern aus Finnland, Spanien und Brandenburg, die Koordination übernehmen.

Peter Strikwerda mit ESAB Geschäftsführerin Cornelia Christiansen

Das Projekt soll unter dem Titel „Sports module carousel based on Learning Outcomes“ durchgeführt werden und hat zum Ziel, den grenzüberschreitenden Wissensaustauch zu fördern, indem Lehrkräften und Schüler zu ausgewählten Themenwochen bei einem Projektbeteiligten zusammenkommen. Die modularen Bausteine bilden aufeinander abgestimmte Themenkomplexe und ermöglichen den Partnern, ihr individuelles Kompetenzprofil einzubringen. Geplant sind unter anderem Module wie E-Health, E-Sports oder Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Fairplay Tour der Großregion – ein Erfolg für Körper und Seele

Bei der Fairplay-Tour der Großregion 2019 wurden über 75 000 Euro für Hilfsprojekte in Ruanda und Burundi gesammelt.

 Im Sommer wird viele Kilometer lang in die Pedale getreten, in der Vorweihnachtszeit wird gefeiert!

Die Abschluss-Veranstaltung der Fairplay-Tour ist mittlerweile Tradition geworden. Der Trierer Franz-Josef Euteneuer moderierte die diesjährige Feier bei der Spendenübergabe eher kabarettistisch, eben mit Schwung und Freude, so wie die 800 Kilometer-Fahrradtour verlaufen war.

Der Kabarettist oder, wie Euteneuer sich gerne nennt, „Seelen-Stylist“, lobte die Fairplay Tour-Teilnehmer für ihre Leistung, innerhalb von acht Tagen 800 Kilometer mit dem Fahrrad durch die Großregion zurückgelegt zu haben. Für einen einzelnen wäre das zwar eine sportliche Leistung, aber nichts wirklich Ungewöhnliches. Aber wenn rund 300 Schüler samt Lehrern und Betreuern in die Pedale treten und so insgesamt 227.243 Kilometer zurücklegen, schon.

Die mehr als 300 Tour-Teilnehmer überraschten im Sommer auch oft ihre Eltern, Verwandte und Bekannte mit ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Disziplin und ihrem Engagement für Altersgenossen zumeist im Entwicklungsland Ruanda. Tour-Teilnehmerin Silke Kreuder drückte es so aus: „Fairplay-Tour ist, wenn Freunde zur Familie werden.“

Auf die Fairplay-Tour – Macher um den Lehrer Herbert Ehlen (Jünkerath), den Trierer Sportakademie- Geschäftsführer Klaus Klaeren und die Teilnehmer trifft die Beschreibung zu. Keiner war gezwungen in der letzten Woche vor den Sommerferien bei brütender Hitze durch Rheinland-Pfalz, das Saarland, Luxemburg, Belgien und Frankreich zu radeln, in Turnhallen zu übernachten und sich Sponsoren zu suchen, die die sportliche Leistung mit einer Spende zugunsten Ruandas und der Deutschen Welthungerhilfe (DWHH) honorierten.

 

35 612 Euro kamen für die Primarschule Kabirizi im rheinland-pfälzischen Partnerland in Ostafrika zusammen. 48 390 Euro konnte Hawa Grund-Djigo symbolisch für den Bau der Matara-Grundschule n Burundi entgegennehmen. Die DWH-Mitarbeiterin erzählte, dass nicht nur zu den bereits in Privatinitiative von den Eltern der Kinder gebauten Klassenzimmern sechs weitere hinzukommen, sondern vor allem die Lebensverhältnisse in Burundi davon profitieren. Die mit den neuen Häusern errichteten Wasserzisternen werden auch von der Dorfbevölkerung genutzt, weil sauberes Wasser Mangelware in der Region ist. Die Kinder bauen einen Teil des Gemüses für das Schulmittagessen selbst an. Ein großes Problem: Hygieneartikel für Mädchen. „Es ist tatsächlich so, dass Mädchen neun Wochen im Jahr in der Schule fehlen, weil sie ihre Tage haben. Ich habe Schülerinnen kennengelernt, die sind deshalb von der Schule geflogen“, erzählte Grund-Djigo. Deshalb unterstütze man eine Initiative, die wiederverwertbare Monatsbinden aus Baumwolle herstelle und die Mädchen in der Verwendung unterrichte.

Mehr als 20 000 Euro zur Fertigstellung der Klassenräume an der Matara-Grundschule fehlen noch. „Wir zählen auf euch“, sagte Grund-Djigo mit Blick auf die 22. Fairplay-Tour vom 26. Juni bis 4. Juli 2020.

Diese wird wieder „eine riesige Demonstration für den Sport, für Bewegung, für soziale Kompetenz, Toleranz, Europa und die Großregion, daran besteht kein Zweifel.“ so der Sportakademie-Vorsitzende Georg Bernarding.

Europa schwimmt

Europäische Fachkonferenz „Schwimmen & Schwimmbäder“ in Trier war ein voller Erfolg

Schwimmen ist ein europäisches Thema. Dies wurde bereits zu Beginn der zweitätigen Fachkonferenz in der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports in Trier deutlich. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Europäischen Sportakademie Tier in Kooperation mit dem Europäischen Netzwerk der Akademien des Sports sowie dem EuroSportPool der Großregion.

An zwei Tagen diskutierten Experten aus ganz Europa zu den Erfolgsfaktoren einer gelingenden Schwimmbäderentwicklung und die Auswirkungen der Bäderlandschaft auf Konzepte des Schwimmenlernens.

Am ersten Tag der Konferenz standen daher didaktische Ansätze aus den verschiedenen europäischen Ländern auf der Agenda. Die hohe Bedeutung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen hoben dabei zum Auftakt der Landessportbund Rheinland-Pfalz und der zuständige Schulsportreferent des Bildungsministeriums hervor. Weiter ging es mit Berichten aus konkreten Schwimm-Projekten. Dabei stellte die Europäische Sportakademie ihr Konzept der „Kinder-Bewegungs-Akademie“ kurz KiBA vor. Referent Stefan Kolle zeigte auf, wie vor Ort in Kooperation mit der DLRG und den KiTas den Jüngsten die notwendigen Fertigkeiten vermittelt werden.

Von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit französischer und deutscher Schwimmvereine in Bad Bergzabern ging es zum Programm „Ich kann schwimmen“ vom niederschlesischen Sportverband. Eindrucksvoll stellten die Referenten dar, welche Erfolge sie mit ihren unterschiedlichen Ansätzen verbuchen konnten.

Nachdem die Schwimmkonzepte der Niederlande und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (DG) präsentiert wurden, schlossen die Luxemburger Kollegen mit einem Vortrag zu den Herausforderungen des Schulschwimmens im Großherzogtum Luxemburg ab.

Am zweiten Tag eröffneten Georg Bernarding (Vorsitzender Europäische Sportakademie) und Prof. Dr. Lutz Thieme (Hochschule Koblenz) den Themenschwerpunkt „Schwimmbäder“. Besonders eindrucksvoll, war der Kurzvortrag des Bundestrainers „Schwimmen“ des Deutschen Schwimmverbandes (DSV), Hannes Vitense. Er schlug den Bogen zu Fragen der Schwimmausbildung im Spitzensport hin zu der dafür benötigten Bäderinfrastruktur. Die Botschaft war klar: Ohne eine solide Ausstattung mit Schwimmbädern vor Ort und einer guten Vereinsarbeit wäre manches Schwimmsporttalent niemals entdeckt worden.

Stefan Henn, Leiter des Instituts für Sportstättenentwicklung (ISE) zeigte darauf aufbauend auf, dass Schwimmbäder Gegenstand der Kommunal-, Landes und letztendlich auch der Europapolitik sind. „Spätestens wenn es um grenzüberschreitende Schwimmbadprojekte ginge, befinden wir uns auf europäischer Ebene“, so Henn.

Der Geschäftsführer der Bäder Betriebs GmbH (Fulda), Herr Eric Voß, richtete in seinem Vortrag dann auf die Frage, welche Anforderungen an das Bäderpersonal gestellt werden und ob es in Zukunft überhaupt noch genug Badleiter und Bäderfachangestellte geben wird. Sein Vortragstitel brachte die künftigen Herausforderungen dabei auf den Punkt: „Zukunft Personal – Mitarbeiter (f)binden“.

Wie es dennoch gelingen kann, Schwimmbäder erfolgreich zu entwickeln und zu betreiben, zeigte Dirk Osterhoff, der Geschäftsführer der Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH, auf. Hierbei handelt es sich um ein interkommunales Schwimmbad, welches mit einer attraktiven Sauna- und Gastronomielandschaft ausgestattet ist. Genutzt wird das Bad von den Schulen und Vereinen der beiden kooperierenden Kommunen sowie der Öffentlichkeit.

Im Anschluss wurden die Schwimmbadkonzepte in Ostbelgien, Polen (Niederschlesien) und der Niederlande vorgestellt. Vor allem das niederländische Konzept eines standardisierten und multifunktionalen Schwimmbades zeigte auf, wie man mit einer flexiblen Bauweise möglichst viele Funktionen in ein Bad integrieren kann.

Die Kollegen aus dem Luxemburgischen Sportministerium präsentierten ebenfalls ihr Modell eines stark staatlich geförderten und zentral gesteuerten Schwimmbadbaus. Vor allem für das Schulschwimmen und die Schwimmausbildung an den Universitäten ist Luxemburg sehr gut mit Hallenbädern ausgestattet.

Den Abschluss gestaltete Prof. Dr. Lutz Thieme mit einem aktuellen Einblick in das von dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Projekt „Bäderleben“. Dieses Projekt unternimmt den einmaligen Versuch, einer flächendeckenden Erfassung aller Schwimmbäder in Deutschland zu erstellen. Prof. Thieme zeigte sich optimistisch, dass die ersten Ergebnisse für einzelne Bundesländer im Frühjahr 2020 präsentiert werden können.

Zusammenfassend war die Tagung ein voller Erfolg. Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich innerhalb Europas zu wichtigen Themen der Sport- und Sportstättenentwicklung auszutauschen. Dabei kommt dem Schwimmsport und auch der dazugehörigen Bäderinfrastruktur in Zukunft eine immer wichtigere Rolle zu. Besonders die Frage, wie möglichst viele Kinder und Jugendliche schwimmen lernen treibt die Verantwortlichen in ganz Europa um. Auch wurde deutlich, dass es auch für verhältnismäßig kleinere Budgets die innovative Schwimmbadkonzepte gibt, die sich lokal umsetzen lassen. Die Veranstalter werden das Thema auch weiterhin bearbeiten und planen bereits die nächsten Projekte und Aktionen.

20 Jahre Europäisches Netzwerk der Akademien des Sports

Festakt zum 20-jährigen Gründungsjubiläum: Das Europäische Netzwerk der Akademien des Sports (ENdAS) begrüßte in Potsdam EU-Regionalausschuss-Präsident Karl-Heinz Lambertz, den stellvertretenden Ministerpräsident Christian Görke, Bildungsministerin Britta Ernst und Vertreter der 19 Mitgliedsorganisationen.

Potsdam, 24.10.2019

Vor 20 Jahren wurde der europäische Verbund in Trier von der Führungs-Akademie Deutscher Sportbund Berlin, der Europäischen Sportakademie Cottbus, der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports Trier und der Europäischen Akademie des Sports Velen gegründet. Seitdem setzt sich das Netzwerk für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Sport ein. Der stetige, aktive Austausch – ob auf wissenschaftlicher oder sportlicher Ebene – trägt Früchte: Inzwischen ist das Netzwerk auf 19 Institutionen angewachsen, die sich im grenznahen Raum einsetzen.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Gründungsjubiläum des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports verdeutlichte der Präsident des Ausschusses der Regionen, Karl-Heinz Lambertz, die Bedeutung der Arbeit des Netzwerkes für die europäische Gemeinschaft: „Wenn man 20 Jahre in Europa zusammenarbeitet, ist das eine richtige Leistung. Grade wenn diese zwei Jahrzehnte so bewegt waren wie die zurückliegenden. Für Europa und für den Zusammenhalt in Europa spielt Sport eine ganz entscheidende Rolle. Man kann über Sport ein Stück Europagefühl erleben und Vielfalt entdecken – und trotz Wettbewerb zusammenhalten. Denn grade zwischen Ländern, Gemeinden und Städten entstehen durch Sport Beziehungen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht uns außerdem zu schauen, wie es die anderen machen. Nur so können wir uns weiterentwickeln und das ist genau das, was das Netzwerk so erfolgreich macht. Dazu gratuliere ich ganz herzlich im Namen der Europäischen Union und des Ausschusses der Regionen im Besonderen“.

Der Sport bringt die Menschen zusammen: Die Redner, unter Ihnen der Stellvertretende brandenburgische Ministerpräsident Christian Görke, die brandenburgische Sportministerin Britta Ernst, der Präsident des Landessportbunds Brandenburg, Wolfgang Neubert, der Präsident der EuroRegion Spree-Neiße-Bober, Czesław Fiedorowicz und der Präsident des EuroSportPools, Georg Bernarding, nannten dafür zahlreiche Beispiele aus den vergangenen zwei Jahrzehnten. „Dieses Netzwerk ist die Grundlage und ein gelungenes Beispiel für aktiven und europäischen Austausch aller Akteure. Durch die Netzwerkarchitektur werden Brücken zwischen Ländern und Regionen gebaut und das Zusammenwirken mit dem Sport gestärkt, das ehrenamtliche Engagement wird gestärkt und sogar die Gesundheit gefördert. Das Netzwerk ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Erfolgsgeschichte“, so Christian Görke.

Im Rahmen des Festakts wurde vor Gästen aus Politik, Sport und Vertretern der 19 Mitgliedsorganisationen die Medizinische Universität Wien in das Netzwerk aufgenommen. Mit der größten medizinischen Lehranstalt Österreichs gewinnt das Netzwerk einen bedeutenden Partner hinzu und zählt dann 19 Mitglieder aus neun Ländern. Prof. Dr. Thomas Dorner, stellv. Leiter des Zentrums für Public Health, blickt mit Freude auf zukünftige Projekte: „Wir haben Projekte auf lokaler Ebene, wie das Buddy Projekt, auf nationaler Ebene, wie die Gesundheitsempfehlungen und jetzt sind wir sehr froh, dass wir auch europäisch tätig sein können, hier in diesem Netzwerk“.

Info: Die Jahrestagung des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports findet vom 24. bis 25. Oktober in Potsdam statt. Das Netzwerk wird seit 2017 über den Netzwerkservice der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg koordiniert.

Best Practice für deutsch-dänische Zusammenarbeit im Sport

Aabenraa, 06.-07.09.2019

Seit seiner Gründung vor 20 Jahren setzt sich das Europäische Netzwerk der Akademien des Sports (ENdAS) für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Sport ein. Der aktive Austausch – ob auf wissenschaftlicher oder sportlicher Ebene – findet zunehmend internationale Beachtung: Zur Klausurtagung der deutsch-dänischen Grenzregion Sønderjylland / Schleswig im dänischen Aabenraa präsentierte die Europäische Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) als ENdAS-Servicestelle die Aktivitäten und Ziele des Netzwerkes. Und diese fanden Anerkennung als Best Practice Beispiel bei den Vertretern der Fachgruppe Sport in der Region (SpoReg). 

Die Kreissportverbände Schleswig-Flensburg und Nordfriesland, der Sportverband Flensburg sowie Dansk Gymnastik og Idrætsforbund (DGI) und Danmarks Idræts-Forbund (DIF) informierten sich über die Organisation, die Hintergründe und Projekte des ENdAS und gaben selbst einen Einblick in grenzüberschreitende Sportveranstaltungen wie Schulsporttage oder Staffelläufe in der Region Sønderjylland / Schleswig.

Besonders Projekte im Kontext von Gesundheitsförderung und Bewegungspädagogik stießen auf Interesse bei den Tagungsteilnehmern, die vielfältige Gemeinsamkeiten erkannt haben und in Zukunft den Austausch fortsetzen wollen.

Skaneidrotten visited HAN: Mini Symposium and more

The 29th and 30th of August 2019 colleagues of the Skaneidrotten Sport from Sweden visited the HAN University of Applied Sciences in Arnhem, The Netherlands. In autumn 2018 the HAN was the host of the ENdAS meeting which takes place twice a year. During this meeting a mini symposium was organized in which the HAN and partners presented about several topics related to sport, exercise and health. Peter Tallinger was enthusiast about all the presentations and ask if it was possible to come with his team from Sweden to The Netherlands.

The HAN was privileged and organized a meeting for the Swedish quests. A group of about 40 Swedish professionals working for the Skaneidrotten Sport in South-West Sweden came to Arnhem. They stayed in a hotel at Papendal, the Dutch Olympic Training Centre. Sebastiaan Platvoet, team leader of the expert group Sport & Talent, part of the HAN Sport & Exercise Studies, welcomed them at the 29th of August showed the colleagues Papendal (with over 150 full time talented and elite athletes, from sports like handball, table tennis, BMX, volleyball, archery) and talked about the Dutch sport system. Afterwards we had a delicious diner at the hotel.

The morning of the 30th the HAN organized a mini symposium for the Swedish quests. We started with a short movie of the research group Health promotion and performance. This team focused the latest year on children on lower vocational level and ways to stimulate these children to become more physical active. Accordingly, Jasper van Houten presented about the influence of big life events (like birth of children) on persons sport participation.

Martijn Kamper spoke about the economic value of sport events. Martijn and colleagues developed a tool with which directly the economic value of for example the KLM Golf Open or the start of the Giro d’Italia was measured. Jan Willem Teunissen and Sebastiaan Platvoet explained how the research group Sport & Talent works on projects to 1) monitor children’s fundamental movement skills (with a web application), and 2) programs that stimulate 6-12 year old children to learn and improve their motor skills.

Last, Gudo Kramer of Topsport Gelderland talked about the organization of the Dutch sport system, the way talented athletes are supported in The Netherlands, and the way sport in The Netherlands is financed. These presentations resulted in fruitful and interesting discussions. After a wonderful lunch the Swedish quests went home with the bus. But not after that we agreed that international collaboration is important, that we can learn from each other and that in 2020 the HAN will visit Skaneidrotten.

Im Interview: Sebastiaan Platvoet von der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen

Pro europäisch, vernetzt und aktiv – die ENdAS-Mitglieder geben im Interview einen Einblick in ihr Engagement. Mit ihren Akademien und Institutionen fördern sie seit vielen Jahren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Sport in Europa.

Folgende Fragen beantwortet Sebastiaan Platvoet im Interview:

  • In which area is Your institution active and what are Your main topics?
  • Since when are You a member of the network?
  • What is Your goal in the network? Which topics are interesting for You?
  • What do You wish the network and the network Partners?
  • In welchem Bereich ist Ihre Einrichtung aktiv und welche Schwerpunktthemen haben Sie?
  • Seit wann sind Sie Mitglied im Netzwerk?
  • Welches Ziel hat Ihr Engagement im Netzwerk? Welche Schwerpunkte und Themen sind für Sie interessant?
  • Was wünschen Sie dem Netzwerk und seinen Partnern?

Europa Forum Brandenburg präsentiert Positionspapier zur Europakommunikation

Gemeinsam mit anderen Akteuren der Europakommunikation traf Marta Tuliszka, ESAB Mitarbeiterin für Internationale Bildungsarbeit, mit Landtagsabgeordneten und Kandidierenden für den neuen Brandenburger Landtag im Potsdamer Café Quo Vadis zusammen. Hier wurde ein Positionspapier zur Europakommunikation im Land Brandenburg vorgestellt, das die BBAG im Auftrag des Forum EuropaBrandenburg, dem Netzwerk der brandenburgischen Europa-Akteure, zusammengestellt hat. Das Positionspapier spiegelt die Forderungen der zivilgesellschaftlichen Akteure des Forum EuropaBrandenburg an die politischen Parteien und an die künftige Landesregierung wider.

Die Abgeordneten Barbara Richstein (CDU Brandenburg) und Marco Buechel waren der Einladung zum Frühstück ebenso wie die Kandidierenden Marie Schäffer und Heiner Klemp von Bündnis 90/Die Grünen und Felix Thier von DIE LINKE gefolgt.

Das Forum EuropaBrandenburg ist ein offener, partnerschaftlich organisierter informeller Zusammenschluss von unterschiedlichen Akteuren mit Europa-Bezug im Land Brandenburg.

Positionspapier Europakommunikation 2019Positionspapier Europakommunikation 2019Positionspapier Europakommunikation 2019

Kurzversion Positionspapier Europakommunikation 2019Kurzversion Positionspapier Europakommunikation 2019Kurzversion Positionspapier Europakommunikation 2019