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EU-Programme für internationale Begegnungen im Europahaus vorgestellt

Bocholt. 14 Teilnehmer von Schulen, Vereinen und Auslandsgesellschaften informierten sich  im Europahaus in Bocholt, in dem auch die Servicestelle des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports ihren Standort hat, wie man Anträge für die neuen EU-Förderprogramme richtig stellt.

Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) hatte zu diesem Workshop gemeinsam mit dem Europabüro und dem Europe-direct Informationszentrum Bocholt eingeladen.

EU-Fördergelder zu erhalten – nicht immer ganz einfach. Fotos: Colourbox.com

EU-Fördergelder zu erhalten – nicht immer ganz einfach. Fotos: Colourbox.com

In dem Workshop erfuhren die Teilnehmer, die überwiegend aus Nordrhein-Westfalen kamen, welche Änderungen mit der Programmgeneration 2014 bis 2020 eingetreten sind und welche Themen die Europäische Kommission in diesem Jahr fördert. Außerdem erhielten sie von der IPZ-Seminarleiterin Marijke Mulder Tipps, wie man ein förderfähiges Projekt gestaltet und auf welche Finessen bei der Antragstellung zu achten sei.

Schritt für Schritt durch den Antrag

Marijke Mulder präsentierte verschiedene Beispiele von erfolgreichen EU-Anträgen aus den Programmbereichen „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ sowie Erasmus +. Darüber hinaus zeigte sie Schritt für Schritt, wie man die für die Programme erforderlichen Anträge ausfüllen muss.

Austausch und Informationen

In dem Workshop hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, für ihre Projekte nach Fördermöglichkeiten zu fragen. Außerdem erfuhren sie, wie wichtig für die Antragstellung der Persönliche Identifizierungscode (PIC) ist, ohne die keine Organisation oder Verein einen Antrag bei der Europäischen Kommission stellen kann. Praktische Tipps, etwa durch die Einbeziehung eines Europe-direct Informationszentrums in die Programmgestaltung, lieferten wertvolle Informationen, um europäische Gelder zu bekommen.

Besonders zu beachten seien bei jedem Förderantrag, so Marijke Mulder, die Antragsfristen und Förderrichtlinien. Manchmal scheiterten Projekte schon im Vorfeld, da wesentliche Voraussetzungen wie Teilnehmerzahl, Alter, Beteiligung anderer Länder oder mehr nicht erfüllt seien.

Informationen zu Europa

Interessierte können Informationen zu europäischen Fördermitteln und allgemeine zu Europa im Europabüro Bocholt, Europa-Haus, Adenauerallee 59, 46399 Bocholt, Telefon 02871 21765-624, erfragen.