Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Austausches für mehr Bewegung und für einen aktiven Lebensstil trafen sich Vertreter der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), der Hogeschool Arnheim en Nijmegen, des Willibald Gebhardt Instituts Münster und der Europäischen Akademie des Sports im Europahaus Bocholt.

Das Treffen behandelte Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Kontext von Wissenschaft und Praxis. Hierbei diente das Treffen auch als Vorarbeit auf das grenzüberschreitende Symposium Sport, Bewegung und Gesundheit am 19. Juni im Europahaus Bocholt. Es ist Teil der landesweiten Initiative „Europa bei uns zu Hause“, für das die eads vom Land prämiert wurde.

Die Sitzungsteilnehmer verständigten sich darauf, die Zusammenarbeit an konkreten Themen zu intensivieren. So wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kinderbereich auf der Grundlage der niederländischen „integrated kind centren“ angestrebt; auf der Ebene der Verhaltensänderung für mehr Bewegung könnten in Kindergärten praktische Interventionen auf der Grundlage der Analyse motorischer Bewegungsfähigkeiten erfolgen.

Dazu könnte im Bereich der Qualifizierung ein grenzüberschreitendes Weiterbildungsmodul mit den Schwerpunkt „Motorische Basisfähigkeiten bei Kindern“ für Kindergärtnerinnen entwickelt und umgesetzt werden. Auch externe Fachkräfte können hierbei unterstützend tätig werden. Die Kommunen im Grenzraum könnten die Maßnahmen als Programm gegen Obesitas und für einen aktiven Lebensstil in einem Interreg-Förderprogramm aufgreifen und flächendeckend umsetzen. Die eads wird dies im Rahmen der neuen Fördermöglichkeiten verfolgen und begleiten.