Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Flüchtlingsintegration fand unter Leitung der eads (Europäische Akademie des Sports) ein grenzüberschreitenden Austausch mit Vertretern der Kommunen aus Bocholt, Dinxperlo, Aalten und Oudeijsselstreek und Vertretern der städtischen Organisationen wie Figulus, Achterhoek in Bewegung  und der EWIBO statt. Im niederländischen Bredevoort wurde die Arbeit der letzten 3 Jahre diskutiert und analysiert und ein Ausblick sowie nächste Maßnahmen für das Jahr 2019 erarbeitet.

Der Schwerpunkt der grenzüberschreitenden Flüchtlingsarbeit wird 2019 insbesondere in der Durchführung von Begegnungen im Sport liegen. Dies soll in Zukunft sowohl für jugendliche Flüchtlinge, aber auch für die Zielgruppen der Frauen und Kinder ausgeweitet werden. Durch die Einbindung von Vereinen und kommunalen sozialen Einrichtungen sollen entsprechende Maßnahmen wie ein grenzüberschreitendes Fußballevent als auch eine Kinderolympiade vorbereitet werden. Über die Vorstellung von guter Praxis der Flüchtlingsintegration sollen Flüchtlinge auch in den Bildungs,- und Arbeitsmarkt besser integriert werden. Dazu werden die Partner sich gegenseitig zu entsprechenden Veranstaltungen einladen. Das Modell des Einsatzes von integrierten Flüchtlingen als Schlüsselpersonen in der Funktion eines Kulturverbinders könnte hierbei auch dazu beitragen, die Integration für weitere gesellschaftliche Bereiche zu erleichtern. Eine Führung durch die Gemeinde Bredevoort rundete den Austausch ab.