Am 21.09. feierte die Euroregion mit rund 170 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft ihr 25-jähriges Jubiläum; auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert nach der Unterzeichnung des Gründungsvertrags durch den polnischen Kommunalverband Sprewa-Nysa-Bobr und den deutschen Verein Spree-Neiße-Bober. Die Veranstaltung fand im Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie in Zielona Gora statt.
Mehrere hochrangige Vertreter, wie die Marschällin der Wojewodschaft Lubuskie, Frau Elżbieta Anna Polak, der Vizewojewode Herr Robert Paluch, der Vorsitzende des Ausschusses für Europaangelegenheiten, Entwicklungspolitik und Verbraucherschutz im Brandenburger Landtag, Herr Marco Büchel, MdL Brandenburg sowie der Leiter der Abteilung Europaangelegenheiten im brandenburgischen Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz, Herr Reiner Kneifel-Haverkamp übermittelten Grußworte an die Anwesenden.
Die beiden Euroregionspräsidenten Czesław Fiedorowicz und Harald Altekrüger blickten zurück auf das seit 1993 Erreichte, wagten aber auch einen Ausblick auf die immer noch bestehenden Barrieren, die es beiderseits der Neiße abzubauen gilt.
Die Moderation übernahm der Kabarettist und Autor STEFFEN MÖLLER, der für viele Lacher im Publikum sorgte, als er auf seine witzige Art Deutschen und Polen den Spiegel vorhielt.
Die Feierstunde bot überdies eine gute Gelegenheit langjährige Aktivposten der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auszuzeichnen. Kristina Neumann, die Beauftragte für internationale Beziehungen der Stadt Cottbus sowie der Gubiner Bürgermeister, Bartłomiej Bartczak, wurden für ihr außerordentliches Engagement geehrt.
Gleiches gilt für insgesamt vier langjährige und themenübergreifende, kommunale Partnerschaften. Prämiert wurden die Städte Zielona Gora und Cottbus, Neißestadt Guben und Miasto Gubin, die Gemeinden Schenkendöbern und Trzebiechow sowie das Amt Peitz und die Gemeinde Zbaszynek.


Alle Anwesenden waren sich einig, dass das Interesse an der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Nachbarn weiterhin riesengroß ist. Man wartet nunmehr auf die entscheidenden Signale aus Brüssel zur zukünftigen INTERREG-Förderung, um auch die nächsten 25 Jahre kraftvoll anzugehen.