Auf die Plätze, fertig und los: LOS wie Leitverband des Ostbelgischen Sportes

Seine Mission: erste Anlaufstelle für Sportorganisationen sein, die Aus- und Weiterbildung organisieren, Talentförderung verbessern. Er entwickelt Projekte rund um Schulsport, Bewegung und Gesundheit. Seine Arbeit bestimmen Werte wie Respekt, Teamgeist und Vielfalt.

Der 2017 gewählte Sportrat hat die ostbelgische Sportstruktur analysiert. Er sah Handlungsbedarf in mehreren Feldern. Zum gleichen Ergebnis kam der sogenannte strukturierte Dialog mit den Sportfachverbänden. Dieser nahm die Situation des Sportes, der Sportfachverbände und der Leistungszentren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft unter die Lupe. 2018 stand der erste Konzeptentwurf für einen „Ostbelgischen Sport-Dachverband“. So sollten die identifizierten Probleme aufgefangen und neue Wege im Sport eingeschlagen werden. Daraufhin erteilten die Sportfachverbände dem Sportrat den Auftrag, dieses Konzept weiter auszuarbeiten.

So entstand eine Arbeitsgruppe, um das vorgestellte Konzept zu vertiefen und auszufeilen. Mit am Tisch saßen
• zwei Personen des Sportrates
• zwei Personen der Sportkommission
• zwei Mitarbeiter aus dem Fachbereich Sport des Ministeriums
• eine Vertreterin der Regierung
• ein Sportexperte, der ferner einen Sportfachverband vertritt

LOS hat sportliche Ziele
• LOS leistet einen Beitrag, damit Sportler sich entfalten können. Er stellt ihnen die notwendigen Mittel und Ausbildungsangebote für eine freie sportliche Betätigung zur Verfügung und setzt sich für möglichst optimale und flexible Rahmenbedingungen ein.
• LOS legt ein besonderes Augenmerk auf Chancengleichheit der Geschlechter. Er möchte gesellschaftlich Schwächere, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Personen mit einem Migrationshintergrund für den Sportbereich sensibilisieren und gegebenenfalls fördern.
• LOS soll der kulturellen Vielfalt in der Gesellschaft Rechnung tragen sowie die kulturelle Interaktion über den Sport fördern.
• Sport soll ein lebenslanges Angebot sein, daher ist es unumgänglich, geeignete Angebote für Senioren und frühkindliche Förderung zu schaffen.
• LOS soll gegenüber Dritten stärker auftreten, indem es die Interessen der Sportfachverbände und Vereine bündelt. Beispiele wären eine gemeinsame Sportversicherung, eine gemeinsame Imagekampagne oder eine gemeinsame Interessenvertretung gegenüber der Politik.
• LOS kann als Dachverband Synergien schaffen und regionale, nationale oder internationale „best practice“ Ideen aus dem eigentlichen Sportbereich oder dem Sport als gesellschaftliche und sozialpolitische Aufgabe aufgreifen und helfen, diese umzusetzen.
• LOS soll eine Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in verschiedenen Bereichen eingehen wie beispielsweise Panathlon, Fair play, Be Gold,…
• LOS soll an europäischen Programmen, wie zum Beispiel „Erasmus+“, teilnehmen, was ebenfalls die Netzwerkentwicklung fördert und stärkt. Auch sollen im europäischen Rahmen neue Kooperationspartnerschaften initiiert oder bestehende weiterentwickelt werden.