Potsdam, 16.05.2018

Am 16. Mai fand das erste Potsdamer Europafest  unter dem Motto „Wir lieben Potsdam. Wir leben Europa“ statt, welches vom Europazentrum Potsdam des BBAG e.V. veranstaltet wurde.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Oberbürgermeister Jann Jakobs, die Präsidentin der BBAG e.V. Elisabeth Schroedter und die Europa-Staatssekretärin im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Anne Quart.

Unter den zahlreichen Info- und Aktionsständen, war auch die Europäische Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) vertreten und gab interessierten Bürgern Einblick in ihre internationalen Projekte. Neben den grenzübergreifenden Schulprojekten konnten sich die Anwesenden auch ein Bild über die Arbeit des Europäischen Netzwerks des Sports machen oder sich über das derzeit größte deutsch-polnische Projekt „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ unter Beteiligung der ESAB informieren.


Sylvia Madeja, Vertreterin des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport informiert sich über die internationalen Projekte der ESAB

Das Fest fand im Rahmen der Europawoche statt und hat es sich zum Ziel gemacht, Europa in allen Facetten in der Region sichtbar zu machen und auf die Errungenschaften der Europäischen Union hinzuweisen. Vor allem die Vermittlung eines positiven Bildes von Europa sollte, gerade in Zeiten des allgemeinen Krisendiskurses und des zunehmenden Rechtspopulismus, im Vordergrund stehen.

Etwa 500 Aktive und Gäste zog es, trotz schlechter Wetterprognose, auf den „Alten Markt“ in Potsdam.

So gab es nicht nur die Möglichkeit an einer Führung durch den Potsdamer Landtag teilzunehmen sondern auch musikalische Abwechslung zum Beispiel durch  die Band „Bez Schematów“ aus der polnischen Partnerstadt Opole, die Band „Simple Voice“ der städtischen Musikschule und dem Frauenchor der Volkssolidarität. Ihr tänzerisches Können bewiesen der Cross Level e.V. und die Kicked Out Dance Crew, die so für starke Begeisterung beim Publikum sorgten.

Das Europafest fand durch den Gewittereinbruch ein vorzeitiges Ende. Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung, die allen Teilnehmern „Europa in Potsdam“ sichtbarer gemacht hat.