Trier. Kontinuität in der Sportakademie: Der ehemalige Trierer Sozialdezernent Georg Bernarding bleibt für zwei weitere Jahre Vorsitzender der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sports, Trier. Das hat die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Georg Bernarding wird somit auch weiterhin die Geschicke der Sportakademie in Trier als Vorsitzender leiten.

Dr. Patricia Erbeldinger neue Stellvertreterin

Die Versammlung wählte als neue Stellvertreterin Dr. Patricia Erbeldinger und bestätigte Schatzmeister Fritz Langenhorst aus Bad Neuenahr-Ahrweiler einstimmig. Kassenprüfer wurden Albert Kinzig, Trier, und Günter Wagner, Bernkastel-Kues. Dem neuen geschäftsführenden Vorstand gehören außerdem Akademie-Geschäftsführer Klaus Klaeren und der Hauptgeschäftsführer des Landessportbunds, Lothar Westram, an.

Der Vorstand der Sportakademie, vorne von links: Marco Fusaro (Bildungswerk des Landesportbund); Fritz Langenhorst, Bad Neuenahr; Georg Bernarding, Trier; Angelika Birk (Bürgermeisterin Stadt Trier); Dr. Patricia Erbeldinger, Trier; Klaus Brandt (Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz).
Hinten von links: Dr. Andreas Ammer, Trier; Felix Jäger (Sportkreisvorsitzender Trier-Saarburg); Dieter Krieger (Sportbund Pfalz); Michael Fremdling (Stadtsportverband Trier); Marco Ludwig (Sportamt Trier); Andreas Ludwig (Sportdezernent der Stadt Trier); Rainald Kauer (Sportbund Rheinhessen); Marc Kowalinski (Sportakademie Trier); Michael Maxheim (Bildungswerk des Landesportbund); Klaus Klaeren (Sportakademie Trier). Foto: Sportakademie

Zum erweiterten Vorstand gehören: Angelika Birk, Stadt Trier, Stefan Christmann, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Michael Fremdling, Stadtsportverband Trier, Michael Maxheim, Bildungswerk des Landessportbunds Rheinland-Pfalz, Dieter Krieger, Sportbund Pfalz, Petra Regelin, Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie Rainald Kauer, Sportbund Rheinhessen, an.

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Andreas Ammer und Kassenprüfer Felix Jäger wurden von den Mitgliedern mit Beifall verabschiedet.

Gute Entwicklung

Bernarding zog im Jahresbericht eine positive Bilanz zur Entwicklung der Akademie. Wichtige Impulse habe es in den vergangenen zwei Jahren in der interregionalen Zusammenarbeit gegeben. Das 2015 neu gegründete Institut für Sportentwicklung ist laut Bernarding „sehr gut gestartet und konnte zahlreiche Beratungen für Vereine, Verbände und Kommunen realisieren“.

Fester Bestandteil waren und sind die großen Europäischen Jugendinitiativen wie die Fairplay-Tour der Großregion, das Eurosportjugendcamp, Talentcamps oder die Fußballveranstaltung balance / Kanälchers. Seit 2015 läuft ebenfalls das Projekt KITA+ sehr erfolgreich. Hier finden zahlreiche Veranstaltungen, Schulungen und Fortbildungen für Erzieher statt. Das vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg geförderte Modellprojekt überzeugt mit einem tollen Programm und einer breiten Ausrichtung, hieß es weiter.

Erfolgreiche Netzwerk-Zusammenarbeit

Erfolgreich laufe auch die Zusammenarbeit im Europäischen Netzwerk der Sportakademien, im Eurosportpool und in der Großregion. Hier werden zukünftig Service-Leistungen rund um europäische und interregionale Sportfragen noch stärker als Schwerpunkt der Akademie-Arbeit in den Blickpunkt rücken, berichtete die Akademie.

Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) hat sich etabliert

Sehr gut etabliert hat sich, wie Bernarding weiter berichtete, das Institut für Sportstättenentwicklung (ISE), das seit 2015 an der Europäischen Sportakademie ansässig ist. Das ISE bietet in einer landesweiten Zuständigkeit Beratungs- und Analyseleistung für Sportvereine, -verbände und Kommunen in allen Fragen der Sport(stätten)entwicklung. Seit seiner Gründung konnte das ISE landesweit vielfältige Sport(stätten)entwicklungsprojekte umsetzen. Die Projekte reichten dabei von kostenfreien Erst- und Kleinstberatungen bei Sportvereinen bis hin zu umfangreichen Analysen und Befragungen in rheinland-pfälzischen Kommunen. Darüber hinaus bearbeitet das ISE landesweite Fragestellungen wie die Modellprojekte „Sportstättenatlas Rheinland-Pfalz“ und den „Online-Belegungsplan“ für Kommunen. Hervorzuheben sei dabei die stets gute Zusammenarbeit mit Landessportbund, Sportbünden, Sportministerium sowie wissenschaftlichen Partnern.