Lindow. Hohe Auszeichnung für Manfred Wothe: Der Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) mit Sitz in Potsdam und rührige Koordinator der Servicestelle des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports ist in Lindow/Brandenburg der Ehrenorden der Landesregierung der Wojewodschaft Lubuskie (Polen) verliehen worden.

Hohe Auszeichnung für jahrelange Verdienste um polnisch-deutsche Freundschaften: Landtagspräsident Czeslaw Fiedorowicz (links) verleiht Manfred Wothe den Ehrenorden der Landesregierung der Wojewodschaft Lubuskie. Foto: ESAB

In der Begründung heißt es unter anderem: „Für seine Verdienste in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Sports zwischen den Partnerregionen Lebuser Land und Brandenburg verleiht Landtagspräsident Czeslaw Fiedorowicz auf Beschluss des Parlamentes den Ehrenorden der Landesregierung an Manfred Wothe.“

Die Landesregierung der Wojewodschaft Lubuskie zeichnete Manfred Wothe im Lindower Sport- und Bildungszentrum mit dem Ehrenorden einen Brandenburger aus, der sich mit viel Leidenschaft seit mehr als zwei Jahrzehnten für die europäische Bildungsarbeit einsetzt und ein engagierter Wegbereiter in der Zusammenarbeit mit Polen ist.

Dies honorierte auch Fiedorowicz: „Es ist mir eine ganz persönliche Freude, in meiner Funktion als Landtagspräsident diese Auszeichnung an meinen geschätzten Kollegen und Freund Manfred Wothe übergeben zu können. Diese bestätigt die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Menschen wie Manfred Wothe „tragen das Engagement für Europa im Herzen“

Als Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg und als stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Ostprignitz-Ruppin gelte das Engagement von Manfred Wothe „dem Austausch und dem Kennenlernen zwischen und von Menschen aus den Nachbarländern“, erklärte der Landtagspräsident.

Deutsch-polnische Projekte im Sport auf beiden Seiten der Oder, die eine Brücke über Landesgrenzen hinweg bildeten und die Menschen dadurch verbänden, seien beispielhaft. Gerade kleinere Projekte – vom Schüleraustausch über deutsch-polnische Sportturniere bis hin zur Kooperationen beim Thema Gesundheit – hielten als „kleinere Zahnräder das große Projekt Frieden und Wohlstand für alle zusammen“.

Nicht zu vergessen sei, dass es auf beiden Seiten Menschen wie Manfred Wothe brauche, „die das Engagement für Europa im Herzen tragen“, schloss Czeslaw Fiedorowicz.

Manfred Wothe: „Am Abbau der Mauern in den Köpfen der Menschen dies- und jenseits der Grenze weiterarbeiten“

Manfred Wothe zeigte sich geehrt. Die Sportorganisationen seien auf dem richtigen Weg: „Aus Kollegen und Partnern wurden Freunde. Diese Auszeichnung ist für mich einerseits Ausdruck des gemeinsamen Zusammenwachsens und andererseits Motivation, am Abbau der Mauern in den Köpfen der Menschen dies- und jenseits der Grenze weiterzuarbeiten. Und der Sport als verbindendes Element zwischen Polen und Deutschland ist dafür hervorragend geeignet.“ (boch/and)

Nach der Verleihung: Gruppenbild mit Angelika und Manfred Wothe, Landtagspräsident Czeslaw Fiedorowicz sowie Łukasz Porycki, Direktor im Department für Sozialinfrastruktur im Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie (links). Foto: ESAB