Großregion. Judo soll in der Großregion ganz groß herauskommen. Dafür ist das Projekt „Interreg Judo Cooperation“ auf die Beine gestellt worden. Angesprochen sind Verbände und Vereine und damit mehr als 70.000 Mitglieder. Die Maßnahme wird über EU-Mittel mit 2,6 Millionen Euro gefördert.

Das Projekt „Interreg Judo Cooperation“ baut auf einem Vorgängerprojekt während der Interreg-IV-Programmperiode auf. Die Zusammenarbeit der Judoverbände der Großregion wurde mit der Gründung eines Dachverbandes institutionalisiert, um die gemeinsamen Aktionen besser und nachhaltig koordinieren zu können.

So sollen entscheidende Impulse gesetzt werden, um die Entwicklung des Judosports in der Großregion grenzübergreifend voranzutreiben. Durch diese Aktionen, von der gemeinsamen Organisation von Trainingseinheiten, Wettkämpfen, Meisterschaften und Symposien bis hin zu einem Judo-Team, das die Großregion auf interregionaler und internationaler Ebene vertritt, soll die Identifikation der judo-affinen Bevölkerung mit der Großregion verstärkt werden und die Großregion als territoriale Einheit wahrgenommen werden.

Über eine entsprechende externe Kommunikation soll sich dieses Identifikationsgefühl auch über die rund 70.000 lizenzierten Mitglieder der regionalen Verbände hinaus ausweiten. Die Zusammenarbeit findet jedoch nicht nur auf der Ebene der Verbände statt – auch Vereine sollen zur Förderung der Inklusion und der Entwicklung des Zusammengehörigkeitsgefühls beitragen.

In der nachfolgenden Grafik wird gezeigt, wie die Aktionen als Gesamtstrategie zum Erreichen des Gesamtziels miteinander verbunden sind und sich gegenseitig ergänzen: