Dresden. Die Integration von Flüchtlingen war eines der Schwerpunktthemen der Frühjahrstagung des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports in Dresden. Gastgeber der zweitägigen Arbeitssitzung war das Bildungswerk des Landessportbundes Sachsen mit Geschäftsführer Michael Sorge.

Netzwerk-Arbeitstagung in Dresden beim Bildungswerk des Landessportbundes Sachsen: Flüchtlingshilfe war eines der vielfältigen Themen der Vertreter aus acht europäischen Ländern. Foto: and

Netzwerk-Arbeitstagung in Dresden beim Bildungswerk des Landessportbundes Sachsen: Flüchtlingshilfe war eines der vielfältigen Themen der Vertreter aus acht europäischen Ländern. Foto: andresen-presseservice

Dr. Eckart Henker, stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des Bildungswerkes Sachsen, hatte zu Beginn betont, dass das bevorzugte Rotationsprinzip dieser Tagungen die Stärken der Ausrichter und aller Beteiligten schärfe.

Bildungswerk und Landessportbund zählen laut Henker „zu denen, die sich der Aufgabe der Flüchtlingsintegration stellen und sehen es als ganz vornehme Aufgabe an, einen Beitrag dazu zu leisten.“ Dresden bewirbt sich für das Jahr 2025 um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“, „dann muss man sich auch international bewähren“, sagte Henker. Die Netzwerk-Tagung mit Rekordbeteiligung sei dazu ein „guter Anfang“.

Tomáš Mirovský, Palestra-College Prag, Tschechien.

Tomáš Mirovský, Palestra-College Prag, Tschechien.

Netzwerk-Neumitglieder: Palestra Prag, Institut für Sportwissenschaft Münster

palestra logo VSAls weiteres Mitglied in europäischen Netzwerkverbund mit 20 Organisationen aus acht europäischen Nationen wurde das Palestra-College aus Tschechiens Hauptstadt Prag aufgenommen, eine private Hochschule – The College of Physical Education and Sport PALESTRA, Ltd.

Dessen Vertreter Tomás Mirovský hatte das College mit 500 Studenten zuvor ausführlich vorgestellt. Kontakte hatte es seit längerer Zeit unter anderem über das Bildungswerk Sachsen gegeben. Tomás Mirovský und das College wurden herzlichst begrüßt und in den Kreis der Netzwerker aufgenommen.

institut für sportwissenschaft MS logoIm Herbst 2015 war das Institut für Sportwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit Professor Dr. Roland Naul bereits dem Netzwerk beigetreten. Naul steht unter anderem für das Gesundheitsprojekt „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ (gkgk). Auch das Münsteraner Institut werde den europäischen Gedanken des Netzwerkes enorm stärken, hieß es in Dresden: „Das Netzwerk lebt!“
(and)