• Zahlreiche Teilnehmer des Gesundheits-Symposiums im Sportschloss
Velen/Westfalen kommen aus dem europäischen Ausland angereist, um die neuesten Entwicklungen zum Thema Gesundheit zu
diskutieren. Ziel ist unter anderem:
• den Aufbau und die Entwicklung des mehrjährigen grenzüberschreitenden Projektes „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ (gkgk) kennenzulernen;
• in der Diskussion mit den regionalen und europäischen Partnern Anknüpfungsmöglichkeiten für die Einführung in anderen Regionen aufzuzeigen;
• regionale Ansätze der Kooperation von Schule und Verein darzustellen und ihre Öffnung für gkgk-Tools.
Tagung „Bildung für ein nachhaltiges Sportstättenmanagement“
am 28./29. Oktober in Drzonków/Polen
Die Europäische Akademie Land Brandenburg (ESAB) bereitet die internationale Tagung „Bildung für ein nachhaltiges Sportstättenmanagement“ am 28./29. Oktober in Drzonków/Polen vor, die fünfte Veranstaltung dieser Art. Die ESAB weist darauf hin, dass einzelne Module
der Sportstättenplanung jederzeit abrufbar und ein absolutes Muss seien für Vereine, Verbände, Planer und Kommunen.
Die Zusammenarbeit mit Polen werde weiter verstärkt. Im Herbst 2010 wird die ESAB Brandenburg ein Büro im polnischen Drzonków eröffnen, um „weitere Aktivitäten gemeinsam mit unseren polnischen Freunden bündeln zu können“, sagte Manfred Wothe, ESAB-Geschäftsführer in Potsdam. Im Rückblick auf die Zehn-Jahres-Jubiläumsveranstaltung NEAS in Potsdam 2009 soll eine Dokumentation vorgestellt
werden.
Breiten Raum nimmt nach Darstellung des Netzwerkes, das sich mit der
Sportentwicklung in Europa beschäftigt, die Europawoche 2010 ein. Zahlreiche Aktivitäten sind innerhalb der sechs Akademien geplant. Das Netzwerkforum, diesmal in
Velen, ist jeweils Veranstaltungs-Höhepunkt.
Am 27. März 2010 wird die Aktion Fair Play/Tour d’Europe mit der Willi-Daume-World-Fair-Play-Trophy ausgezeichnet – eine der höchsten Ehrungen dieser Art. Empfänger sind Europas Kulturhauptstadt Pécs/Ungarn Klaus Klaeren und Herbert Ehlen. Klaeren ist Leiter der Sportakademie
des rheinland-pfälzischen Sports in Trier.
Matthias Krause, Geschäftsführer des Badischen Sportbundes (BSB) Freiburg, stellte in Velen die
Arbeitsgemeinschaft Sport der Metropolregion Oberrhein vor, in der grenzüberschreitend sehr gut zusammengearbeitet werde. Eines der vielen geplanten
Projekte: ein Kanuwanderweg parallel zum Rhein von Basel bis Rastatt; eine
weitere Verbindung nach Mainz und Mannheim besteht bereits. In gemeinsamen
Internetportalen würden die Vereine der Region erfasst, und erste Erfolge stellten sich ein, zum
Beispiel durch gemeinsame Veranstaltungen. Krause: „Die Zusammenarbeit trägt Früchte.“
eads-Vize Triphaus: „Die Kompetenz der Netzwerk-Mitglieder
ist ein Pfund, mit dem wir europäisch wuchern können“
eads-Vize Ludger Triphaus hatte zuvor die hauptamtlichen Mitarbeiter der in
Velen gastierenden Akademien willkommen geheißen: „Uns ehrt das Vertrauen des Netzwerkes, dass Velen für zwei Jahre den Vorsitz übertragen bekommen hat und damit die Sprecherrolle einnimmt. Die Arbeit des
Netzwerkes hat in Europa bereits viel bewirkt, und das Wissen und die Kompetenz
der Netzwerk-Mitglieder ist ein Pfund, mit dem wir europäisch wuchern können.“
Der Fundes an qualitativ hochwertiger Arbeit werde in den nächsten Jahren weiter ausgebaut, sagte Triphaus: „Das Netzwerk mit seinen vielen befreundeten europäischen Kooperationspartnern hat sich zu einem europäischen Haus mit grundsolidem, festem Fundament entwickelt. Das stößt so schnell keiner um.“