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1. Oktober 2009
Neue Fachhochschule für
Sport & Management Potsdam:
„Stolz sein auf das Erreichte“
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Ministerialrat Harald Topel (links) überreicht die staatliche Anerkennung des Brandenburger
Ministeriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur an Sportakademie-Geschäftsführer Manfred Wothe
Foto: ESAB
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Potsdam. Große Resonanz: Hocherfreut begrüßte der Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie und Bildungsträger des Landessportbundes Brandenburg, Manfred Wothe, etwa 100 Studierende und Gäste aus Sport, Politik und Bildung anlässlich der Gründungsveranstaltung der Fachhochschule für Sport & Management Potsdam am 1. Oktober 2009 im Kongresshotel Potsdam.
„Mit dem Schritt der Eröffnung einer Fachhochschule für Sport & Management in Potsdam schließt sich das berufliche Qualifizierungssystem des Sports von der Übungsleiter- bis zur Hochschulausbildung im Land Brandenburg“, sagte Vizepräsident Wolfgang Neubert vom Landessportbund (LSB) Brandenburg mit Blick auf den
Hauptgeschäftsführer des LSB Brandenburg, Andreas Gerlach. Nach drei erfolgreichen Jahren der
gemeinsamen Entwicklung – eingebunden waren Ministerien des Landes Brandenburg (MWFK, MASGF und MBJS), die
Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam und die Trainerakademie Köln – „könne man stolz sein auf das Erreichte“.
Einzigartiges Konzept
Das einzigartige Konzept einer dreijährigen Hochschulausbildung mit integrierter Berufsausbildung, so LSB-Vize
Wolfgang Neubert, „ist mehr als überzeugend und wird in den nächsten Jahren 120 bis 150 Studenten die Möglichkeiten eines Abschlusses zum Bachelor of Art bieten“.
Das neue Konzept der Fachhochschule stellte der Direktor der Trainerakademie Köln, Professor Dr. Lutz Nordmann, in Potsdam heraus: „Wir brauchen Konzepte wie diese, in denen es um die praxisorientierte
Vermittlung bestehender Lehrinhalte geht, denn wir benötigen dringenden Trainernachwuchs in unseren Sportstrukturen, gerade im
Nachwuchsleistungssport.“ Damit sprach er den Vertretern des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Staatssekretär Burkhard Jungkamp, dem Leiter für Aus- und Weiterbildung der IHK Potsdam Wolfgang Spieß und dem Vertreter des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Familie Michael Zaske aus dem Herzen.
Ministerialrat Harald Topel überreichte die staatliche Anerkennung des Ministeriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur zur Fachhochschule an Manfred Wothe. Der
Traditionsstandort Luftschiffhafen am Templiner See bilde für die Fachhochschule für Sport & Management Potsdam den idealen Rahmen, bekräftigte Wothe.
Mehr als 20 Studenten starten ins Studium
Anne Kliesch, Bundeskaderathletin im Rudern, unterstrich: „Das Studium an der Fachhochschule für Sport & Management ermöglicht mir einerseits optimale Trainingsbedingungen für meine eigene Karriere und gleichzeitig ein flexibles Zeitmanagement durch ein
integriertes eLearning.“
Sie und 20 weitere Studenten – darunter zahlreiche Kaderathleten – nehmen somit ab sofort ihr Studium auf und werden dabei durch das qualifizierte
Lehrteam der Europäischen Sportakademie begleitet. Die Studenten haben hierbei die Wahl zwischen
dem Studiengang Sportmanagement mit dem Schwerpunkt Sportstättenmanagement und dem Studiengang Sport mit dem Schwerpunkt Leistungs- und
Wettkampfsport. Das Konzept der Fachhochschule besteht aus einer spezifischen
Form des Fernstudiums mit Präsenzphasen.
Hohe Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt
Konsequent und systematisch verbindet das Studium zudem Theorie und Praxis. Die
Absolventen erwerben zum Hochschul- auch einen integrierten Berufsabschluss und
Lizenzausbildungen des Sports des DOSB, sodass die Vermittlungschance im ständig wachsenden Sport- und Gesundheitsmarkt entsprechend hoch sein dürften. Die sportliche Karriere muss also nicht mit der aktiven Laufbahn enden – ein Anspruch dem sich der Landessportbund Brandenburg für eine systematische Personalentwicklung verpflichtet fühlt! Somit beste Voraussetzungen für eine Karriere im Sport.
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© NETZWERK der Europäischen Akademien des Sports (NEAS) 2011
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