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10. April 2009
Am Rande der Volleyball-U 19-Junioren-EM in Rotterdam: Schmetterball für enge Kooperation zwischen Verbänden WVV und Nevobo
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Verbandstreffen in Rotterdam mit Henk Goor, Wolfgang Schütz, Landestrainer NRW, Arjen Boonstoppel, Manager Topsport Nevobo, Edwin Reus, Nevobo District Oost, Cor de Vos, Voorzitter District Oost, Tanja Perrez, Geschäftsleitung Nevobo District Oost, Janine Plezier, Management Nevobo, Matthias Fell, Präsident WVV, Ulrike Schmidt, Landestrainerin WVV, Hubert Rammel, Sportwart WVV, Reinhardt te Uhle, eads
Rotterdam. Schmetterball für eine deutsch-niederländische Kooperation: Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Austausches haben der Westdeutsche Volleyballverband (WVV) und sein niederländischer Partner Nevobo (Nederlandse Volleybal Bond) eine engere Zusammenarbeit beschlossen. Das Treffen fand in Rotterdam am Rande der Europameisterschaften für Juniorinnen (U 18) und Junioren (U 19) statt.

„Das Zusammenkommen ist ein weiterer wesentlicher Schritt der Kooperation und  Modell für eine wichtige europäische Zusammenarbeit zwischen den Verbänden“, bekräftigten WVV-Präsident Matthias Fell und Cor de Vos, Nevobo-Präsident District Oost, gemeinsam im Pressedienst der Europäischen Akademie des Sports (eads) Velen, die das Treffen grenzüberschreitend begleitete.

9000 Trainingseinheiten zur Spitze,
Stützpunkt auch in Enschede geplant

• Zentrale Themen waren die Talentförderung und das Qualifizierungswesen im niederländischen Volleyball. 9000 Trainingseinheiten sind demzufolge Grundlage, um in Holland in die Spitze zu gelangen. Laut Nevobo garantieren eine enge Anbindung an die Universität Amsterdam sowie lokale Unterstützung durch die Gemeinden, dass ab dem elften Lebensjahr die Besten aus der Region in die Auswahlkader berufen werden. Neben wöchentlichem Training kommen die Besten noch zweimal die Woche zusätzlich zusammen. Stützpunkte sind in ganz Holland geplant, im Grenzraum auch in Enschede. Eine enge Zusammenarbeit könnte insbesondere mit Münster und Emlichheim stattfinden, regten die Verbände in Rotterdam an.

Qualifizierungen verlaufen in den Niederlanden offen, modular und immer an den Kompetenzen des Trainers ausgerichtet, berichtete die eads weiter. Mit Hilfe von Workshops, Praxis und Coachings können Trainer ihre Abschlüsse sicherstellen. Eine Fortbildung ist nach vier Jahren notwendig.

Das nächste Treffen ist für November geplant. Themen: Ehrenamtlichkeit und Freiwilligenarbeit.

• Übrigens: Die deutschen Mädchen qualifizierten sich als Sechste für die Weltmeisterschaften im Juli in Thailand. Die Niederlande wurden nur Elfte. Das Finale gewannen die belgischen U 18-Mädchen mit 3:1 gegen Serbien.

Bei den U 19-Junioren hatte sich das deutsche Team nicht qualifizieren können. Junioren-Europameister wurde Frankreich nach einem 3:0-Finalsieg gegen Serbien; das niederländische Nationalteam verpasste durch Platz sechs um einen Rang die WM-Qualifikation für Italien.
© NETZWERK der Europäischen Akademien des Sports (NEAS) 2011
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